Kunst & Kultur

Georg Philipp Telemanns Notensätze werden in der Uni-Bibliothek digitalisiert

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Handschriften des berühmten Barock-Komponisten und Frankfurter Kirchen-Kapellmeisters sollen bis Ende 2019 in der Universitätsbibliothek digital verfügbar sein. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat jetzt eine entsprechende Förderung zugesagt, wie die Bibliothek mitteilt. 

Georg Philipp Telemann  |  Quelle: Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Georg Philipp Telemann | Quelle: Universitätsbibliothek Frankfurt am Main

Fast 800 musikalische Handschriften des bedeutenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann in der Frankfurter Universitätsbibliothek werden mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) digitalisiert. Das Projekt sei auf anderthalb Jahre angelegt und umfasse die Erschließung von rund 48.000 Seiten der Frankfurter Kantatensammlung aus dem 18. Jahrhundert, gab die Bibliothek in einer Pressemeldung bekannt.

Es handele sich um knapp 800 Notenhandschriften des Komponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767), der von 1712 bis 1721 als städtischer Musikdirektor und Kirchen-Kapellmeister in Frankfurt tätig war. Darunter sind eigenhändige Manuskripte wie auch Abschriften seiner Werke. Zudem werden rund 150 Handschriften der ihm nachfolgenden städtischen Musikdirektoren bis zum Ende des 18. Jahrhundert und einige anonym überlieferte Werke digitalisiert. Die Texte der Kantaten werden zusätzlich in moderner Umschrift angeboten.

Ziel des Projekts sei es, die Autographen und Handschriften der Kirchenkantaten sowie einiger weltlicher Werke dieser besonderen Sammlung für die wissenschaftliche Forschung, für wissenschaftliche Editionen sowie für Aufführungen in Kirchen und Konzertsälen zur Verfügung zu stellen.

Die Kantaten-Handschriften werden voraussichtlich ab Ende 2019 in den Digitalen Sammlungen der Universitätsbibliothek zu finden sein.


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