Kunst & Kultur

Auseinandersetzung mit dem Tabuthema Tod

  • Sonntag, 18. März 2018 - Freitag, 23. März 2018
  • 18:00 – 23:00 Uhr
  • Evangelische Sankt Paulsgemeinde, Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg, Innenstadt

Zur Luminale zeigt Simone Rduch Installation auf dem Römerberg

In der Alten Nikolaikirche der evangelischen Sankt Paulsgemeinde, Römerberg, Innenstadt, ist während der Luminale – vom 18. bis zum 23. März 2018 -  jeweils von 18 bis 23 Uhr die Installation „Five“ von Simone Rduch zu sehen. Die Künstlerin setzt sich mit der Thematik der fünf Sterbe- und Trauerphasen auseinander. Beide Prozesse verlaufen nach einem ähnlichen Schema: Nicht-Wahrhaben-Wollen, Zorn, Verhandeln, Depression und Zustimmung.

Der Tod ist ein Thema, mit dem sich alle auseinandersetzen müssen. Das Ziel dieser Installation ist es, ein gesellschaftliches Tabuthema „in den Raum“ zu stellen und für die Thematik des Todes, explizit des Sterbens und Trauerns, zu sensibilisieren.

Im Raum befinden sich fünf hintereinander gestaffelte Kreisflächen aus Netzstoff. Die Stoffbahnen werden vom Film durchstrahlt. Ausschlaggebend ist die visuelle Darstellung, die die einzelnen Phasen auf einer ästhetischen, abstrakten und emotionalen Ebene charakterisiert. Um den Prozess intensiver zu beleuchten, machen Farbsymbolik, Metaphern und Sound die einzelnen Phasen unterscheidbar und führen den emotionalen Ablauf des Sterbens und Trauerns vor Augen. Sie vermitteln zwischen Fiktion und persönlichem Erleben.

Simone Rduch studiert momentan im Masterstudiengang Design an der Hochschule Trier, absolvierte dort bereits den Studiengang Intermedia Design und war Audiovisual Design Student an der Willem de Kooning Academie in Rotterdam