Kunst & Kultur

Katharinen+Passion

  • Mittwoch, 14. Februar 2018
  • Evangelische Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, Innenstadt

Lichtkunst, Musik und Liturgie während der Fastenzeit in der evangelischen Sankt Katharinenkirche, Innenstadt

Die international renommierte österreichische Künstlerin Victoria Coeln verwandelt die evangelische Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, Innenstadt, in der Passionszeit im Rahmen von Katharinen+Passion mit scharfen, handgezeichneten farbigen Projektionen in ein vielschichtiges Werk zeitgenössischer Lichtkunst. Die sieben Worte Jesu am Kreuz in sieben Choral-Dichtungen für Orgel von Charles Tournemire (1870 bis 1939), gespielt von Martin Lücker auf der Orgel, prägen die Passionsandachten, die mittwochs jeweils um 18 Uhr in der Katharinenkirche stattfinden. Wechselnde Theologen werden an den Abenden die Liturgie übernehmen.

Beim Auftakt am 14. Februar 2018 verantwortet der Stadtkirchenpfarrer an Sankt Katharinen, Olaf Lewerenz, die Liturgie. Thema an diesem Abend ist der Ruf Jesu „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Die Musik Tournemires wird ergänzt um eine Komposition Samuel Scheidts (1587 bis 1654).

Am Mittwoch, 21. Februar geht es um den Satz „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein!“. Pfarrerin Kathleen Niepmann übernimmt die Liturgie an diesem Tag. Von Jehan Titelouze stammt die Ergänzung zu der Komposition Tournemires.

Aus der Feder des 1460 geborenen Arnolt Schlick stammen Klänge, die neben Tournemires am 28. Februar in Sankt Katharinen zu hören sein werden. Pfarrerin Gita Leber verantwortet die Liturgie zu „Weib, siehe, das ist dein Sohn! – Siehe das ist deine Mutter!“.

Bruder Christophorus Goedereis ist am 7. März zu Gast wenn es um die Frage Jesu geht: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Auf dem Musikprogramm steht bei dieser Passionsandacht neben dem entsprechenden Stück Tournemires etwas aus dem Werk Jan Pieterszoon Sweelincks (1562 bis 1621).

„Mich dürstet!“ – ist das Thema die Woche darauf - am 14. März. Pfarrer Lars Heinemann übernimmt dann den liturgischen Teil, Klänge Johann Jakob Frobergers ergänzen die von Tournemire.

Um „Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!“ geht es am 21. März, Stadtkirchenpfarrer Olaf Lewerenz gestaltet dann wieder die Liturgie, aus dem Fundus von Antonio de Cabezón stammt die Ergänzung zu Tournemire.

Bei der Abschlussandacht am 28. März rückt der Satz Jesu „Es ist vollbracht!“ ins Zentrum. Gunter Volz, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung beim Evangelischen Stadtdekanat hält den liturgischen Teil, Martin Lücker spielt an diesem Tag neben Tournemire Girolamo Frescobaldi.
Die Lichtkunst von Victoria Coeln ist vom 14. Februar bis zum 31. März 2018 nicht nur während der Passionsandachten zu betrachten, sondern zudem montags, dienstags, donnerstags und samstags von 12 bis 18 und mittwochs und freitags von 12 bis 20 Uhr. Das Projekt läuft auch im Rahmen der diesjährigen Luminale. Es steht unter der Schirmherrschaft des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Dr. Dr. hc. Volker Jung.

Gefördert wird Katharinen+Passion von: Achat- Hotel- und Immobilienbetriebsgesellschaft, Andere Zeiten e.V. , Arbeitsgemeinschaft der Sankt Katharinengemeinde e.V., Ernst Max von Grunelius-Stiftung,

Evangelische Bank, Evangelische Zukunftsstiftung Frankfurt/Main und der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main.