Politik und Gesellschaft

Rechtspopulismus: Eine Herausforderung in Europa – und in Hessen

  • Montag, 15. Oktober 2018
  • ab 18:00 Uhr
  • Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, Innenstadt

Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl 2018

In Deutschland ist eine Zunahme rechtspopulistischer Propaganda und das Erstarken rechtspopulistischer Parteien zu beobachten. Vorhanden waren diese Strömungen auch zuvor, warum sie nun europaweit an Zulauf gewinnen, soll - auch mit Blick auf die hessische Landtagswahl - am Montag, 15. Oktober 2018, 18 Uhr, im Rahmen einer Veranstaltung im Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, Innenstadt, diskutiert werden.  Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und die Ausländerbeiräte Hessen (agah) laden mit einer Reihe von Bündnispartnern zu dieser Veranstaltung ein. Eröffnet wird sie vom evangelischen Stadtdekan Achim Knecht. Zu den Rednerinnen, die ein Grußwort sprechen, zählt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung und Integration in Frankfurt am Main. Den Impulsvortrag hält Professor Benno Hafeneger, Philipps-Universität, Marburg, er behandelt die Frage „Rechter Populismus in Europa, Deutschland und Hessen – eine Gefahr für die Demokratie?“ Enis Gülegen, Vorsitzender des Landesausländerbeirates, wird sich mit dem Thema „Einschließen und Ausschließen als Programm – Einblicke in ein Parteiprogramm von Rechtspopulisten“ befassen. Der Vorsitzende des Ausländerbeirats im Landkreis Gießen, Tim van Slobbe, berichtet an dem Abend von konkreten Erfahrungen mit Rechtspopulismus in der Kommunalpolitik. Im Anschluss an die Vorträge wird zur Diskussion eingeladen, Ulrike Foraci vom Landesausländerbeirat wird sie moderieren.

Unterstützt werden die Landeszentrale für politische Bildung und die Arbeitsgemeinschaft der Landesausländerbeiräte von folgenden Kooperationspartnern bei dieser Veranstaltung: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Frankfurt am Main, Evangelische Kirche in Frankfurt am Main, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW), Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung Frankfurt am Main, Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen und VVN-BdA (Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) - Landesverband Hessen. Weitere Grußworte sprechen Horst Koch-Panzer, Vorstand AWO Kreisverband Frankfurt, Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen, Jumas Medoff, Vorsitzender KAV Frankfurt am Main, eine Vertreterin oder ein Vertreter des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen sowie Rosemarie Steffens VVN-BdA-Landesverband Hessen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.