Vortrag/Diskussion

Wie erinnern Menschen mit Lernschwierigkeiten?

  • Dienstag, 13. März 2018
  • 19:00 – 21:30 Uhr
  • Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, Innenstadt

Vortrag über inklusive Erinnerung an Verbrechen während der NS-Zeit

Meist überlieferten Menschen ohne Beeinträchtigungen die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten unter dem Deckmantel der sogenannten Euthanasie. Inzwischen rücken mehr und mehr Menschen mit Lernschwierigkeiten in den Fokus der Forschung. Wie sie sich erinnern, wie sie auf die Verbrechen und das Gedenken schauen, darum dreht sich ein Vortragsabend am Dienstag, 13. März 2018, von 19 bis 21.30 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, Innenstadt.

Über Ansätze und Zugänge zur Erinnerungsarbeit mit Menschen mit Lernschwierigkeiten berichten Franka Rößner, Gedenkstätte Grafeneck, Christian Marx, Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel und Dr. Uta George, Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt. Der Vortrag ist Teil des Projekts „Graue Busse“, das seit August 2017 zum Gedenken an die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus in Frankfurt stattfindet. Die Leitung des Abends übernehmen Eberhard Pausch, Studienleiter Religion und Politik, Evangelische Akademie und Sara von Jan, Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA), das auch Mitveranstalter ist.

Der Eintritt ist frei.