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Juwele der Kirchengeschichte, Teil 3: die Emmauskirche in Eschersheim

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Die barocke Emmauskirche in Eschersheim wurde Mitte des 18. Jahrhunderts eingeweiht. Mit ihr setzen wir unsere Reihe "Juwele der Kirchengeschichte" über alte Frankfurter Dorfkirchen fort. 

Die Emmauskirche in Eschersheim. Foto: Rui Camilo
Die Emmauskirche in Eschersheim. Foto: Rui Camilo

Die Emmauskirche in Eschersheim ist eine barocke Saalkirche mit Haubendachreiter, sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts eingeweiht.

„Emmaus“ ist der Name des Ortes, wo der auferstandene Christus laut Bibel zweien seiner Jünger begegnet ist. So heißen die Eschersheimer evangelische Gemeinde und ihre Kirche aber erst seit 1929.

Sehenswert sind vor allem die Fenster: Über dem Haupteingang befindet sich eines, das den Erzengel Michael zeigt, es wurde 1949 von Gisela Dreher-Richels gemalt und gestiftet. Ein weiteres Fenster enthält Familienwappen alter Eschersheimer Familien, zwei andere zeigen Luther und Melanchthon. Auf dem Schalldeckel der Kanzel sitzt ein Pelikan, ein altes Symbol für aufopfernde Mutterliebe.

Die Kirchshofmauer mit Tor erinnert an die Wehrmauer einer mittelalterlichen Kirchenburg.

Emmauskirche, Alt-Eschersheim 22, 60433 Frankfurt, Sonntagsgottesdienst: 10 Uhr, Führungen: Samstags von 16 bis 18 Uhr. Samstagsabends um 18 Uhr gibt es in der Regel Gottesdienste oder Konzerte. Während der Bürozeiten (montags von 16 bis 18 Uhr, mittwochs von 16 bis 19 Uhr und freitags von 9 bis 12) kann man sich die Kirche zur Besichtigung aufschließen lassen. 


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Autorin

Stephanie von Selchow ist Redakteurin von "Evangelisches Frankfurt".